Diakonieseminare in Tansania mit Pfarrer Stefan Scheuerl


„Gott ist der Vater der Witwen und Waisen und die Kirche ist ihre Mutter“
Unter diesem Leitsatz hielt Pfr. Scheuerl zwei Seminare, die bei den teilnehmenden 100 Pfarrern eine große Resonanz fanden. Die besondere Bedeutung für die tansanische Kirche unterstrich der Leitende Bischof Dr. Shoo bei seiner Begrüßung. Sein Stellvertreter, Bischof Saria nahm ebenfalls zeitweise teil und berichtete von einer Besprechung mit der UNICEF Führung und dass diese die Kirche eindringlich aufgefordert hätten mehr für die Kinder und Jugendlichen zu tun. Die Situation der Kinder in Tansania sei oft prekär. Quintessenz: Diakonie soll ein Hauptanliegen der Kirche werden.

Der stellvertretende Bischof Rev. Saria, in dessen Zuständigkeitsbereich die Diakonie gehört, wäre dem HuAmWi/MeWaiKi sehr zugetan. Er sieht die enorme Wirkung der Seminare auf die Pastoren für ihre Gemeindearbeit. Im Gespräch ergab sich die übereinstimmende Sicht zwischen ihm und Pfr. Scheuerl, dass die im Dschagga-Stamm (und vermutlich auch in den anderen Stämmen) vorhandenen diakonischen Traditionen ein weitgehend ungehobener Schatz sind, der – wenn er für die diakonische Arbeit der Kirche gehoben wird – die Kraft und die Reichweite der kirchlichen Diakonie durchaus verzehnfachen kann. Bischof Saria erzählte unter anderem noch von einem gut verdienenden Tansanier, der allein 20 (!) Schüler und Hochschüler privat unterstütze.