Südlich des Kilimandscharo International Airports in Tanzania wurde mit Aufforstungsmaßnahmen begonnen. Zusammen mit Schülern und Maasais konnten 1 500 Obst- und Schattenbäume gepflanzt werden.
Das Evang. Dekanat Memmingen fördert seit über 15 Jahren Witwen und Waisen, die an den Hängen und in der Ebene des Kilimandscharos leben. Die Hilfen sind vielfältig. So wird beispielsweise zusammen mit 75 örtlichen Mitgliedskirchen für rd. 1 000 Schüler der Schulbesuch ermöglicht. Des Weiteren werden vor allem Witwen mit Saatgut und kleinen Tröpfchenberegnungsanlagen ausgestattet. In jüngster Zeit konnte mit einem Ausbildungsprojekt begonnen werden. Zur Zeit erhalten 35 Jugendliche eine Ausbildung in verschiedenen Handwerksberufen. Sie dauert 2 – 3 Jahre und ist leider nicht kostenlos wie bei uns in Deutschland. Aber die Arbeitsmöglichkeiten danach sind gut. Das ist bei einer Jugendarbeitslosigkeit von über 90 % ganz wesentlich. Bereitstellung von Decken und Matratzen und Zuschüsse zur Krankenversicherung sind weitere Hilfen.
Gemeinsam mit den Maasais begann vor kurzem unser afrikanisches Team in der Steppe Bäume zu pflanzen. Bäume bereichern die Artenvielfalt und speichern atmosphärischen Kohlenstoff. Sie liefern Schatten, aber auch Holz, Tierfutter, Früchte, Nüsse und Gewürze, verbessern die Bodengesundheit und das Mikroklima und puffern gegen extreme Wetterbedingungen.
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Multiplikatoren wie Pfarrer, Lehrer, Gemeindeverantwortliche und Schüler wurden gezielt geschult, damit die Bäume richtig gepflanzt und danach auch verantwortlich gepflegt werden. |
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Unser Geschäftsführer Diakon Samuel Mori meint: „In der Kilimandscharo- Region sind die Auswirkungen des Klimawandels evident. In den letzten Jahren häufen sich starke Niederschläge und Bodenabtrag durch Erosion einerseits und lange Trockenzeiten andererseits. Extrem war die Trockenheit in 2022/2023. Am meisten litten die Maasais. Tausende Rinder, Schafe und Ziegen verhungerten. Wir konnten durch Nahrungsmittelhilfe eine extreme Hungersnot vermeiden. Aber Hungerhilfe ist keine nachhaltige Hilfe. Unser Team begann daher vor allem mit Maasais im kleinen Stil Mais, Bohnen und Sonnenblumen sowie verschiedene Baumarten anzubauen, darunter auch Avocados, Orangen und Mangos. Mittlerweile wurde die stattliche Zahl von 1 500 Frucht- und Schattenbäumen mit Schülern und Maasais gepflanzt.
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![]() Voller Stolz tragen Maasaifrauen ihre jungen Bäume zu den Pflanzlöchern |
![]() Sorgfältig wird der junge Baum ausgepackt |
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![]() Ohne Wasser kein Leben |
![]() Ohne Schutzwall vor Viehfrass haben die Setzlinge keine Chance |












